
Unser Sunny Tipp:
Wenn Sie unsicher sind, suchen Sie lieber weiter nach einem freien Parkplatz. Das kann Ihnen am Ende Geld, Urlaubszeit und nerven sparen.
Wir benötigen Ihre Zustimmung für Cookies, um suchen zu können. Lesen Sie die Bedingungen in der Datenschutzerklärung .

Mallorca ist für Mietwagenreisende schnell erklärt: einsteigen, losfahren, anhalten, wo es schön ist. Beim Abstellen des Autos wird es in vielen Orten jedoch komplizierter, als man auf den ersten Blick denkt. Wer die wichtigsten Signale kennt, spart Zeit, Geld und dieses leise „Oh nein“, wenn man zum Auto zurückkommt.
Dieser Ratgeber zum Parken auf Mallorca führt Sie Schritt für Schritt durch typische Situationen. Sie erfahren, was die Farben am Bordstein bedeuten, wie es in Palma de Mallorca mit Zonen und Zufahrtsregeln aussieht und wie Parkscheinautomaten funktionieren. Die Grundregeln gelten überall auf der Insel, zum Beispiel in Alcúdia, Sóller oder Cala d’Or. Palma ist dabei nur das Beispiel, wo die Kenntnis über Regeln und Kontrollen oft am wichtigsten sind. Wenn Sie Palma verstanden haben, sind viele andere Orte schon fast „Selbstläufer“.
Die Farbe ist Ihr Schnellcheck, aber das Schild daneben hat das letzte Wort. Nehmen Sie sich zwei Sekunden für den Blick auf Zusatzzeiten, Pfeile und Ausnahmen. Die Parkplatzsuche auf Mallorca wird sofort entspannter, wenn Sie diese Mini-Routine einmal drin haben.
Diese Markierungen begegnen Ihnen besonders häufig an Promenaden und Häfen, etwa in Port de Pollença oder Cala Ratjada. In kleineren Orten wie Valldemossa oder Pollença ist es oft ruhiger, aber Markttage und Ladezonen werden auch dort streng ausgeschildert.

Unser Sunny Tipp:
Wenn Sie unsicher sind, suchen Sie lieber weiter nach einem freien Parkplatz. Das kann Ihnen am Ende Geld, Urlaubszeit und nerven sparen.
In vielen Urlaubsorten wie Santa Ponça oder Cala Millor reichen Linienfarben und Schilder als Orientierung. In Palma de Mallorca wird das Ganze eine Nummer formeller: ORA und ACIRE tauchen dort regelmäßig auf. Damit Sie nicht raten müssen, schauen wir uns beide Begriffe kurz an.
Am entspanntesten ist es deswegen, Palma „von außen nach innen“ zu denken. Fahren Sie an den Rand der Innenstadt, stellen Sie den Wagen sicher ab und gehen den Rest zu Fuß oder nutzen Sie den Nahverkehr. So vermeiden Sie die stressige Parkplatzsuche.
Ein kleiner Praxis-Tipp: Wenn Ihr Navi Sie durch die Altstadt schicken will, prüfen Sie die Schilder besonders aufmerksam. Eine größere Straße und ein kurzer Fußweg aus dem Außenbereich sind in Palma oft die bessere Kombi, als direkt „bis vor die Tür“ zu wollen.
In blauen Zonen ist der Ablauf in allen Orten auf Mallorca meist derselbe. Sie parken, wählen am Automaten die Dauer, zahlen und legen das Ticket, falls es ausgedruckt wird, sichtbar ins Auto. Achten Sie vor allem auf zwei Dinge, die gern übersehen werden: die maximale Parkdauer und die Zeiten, zu denen überhaupt gezahlt werden muss.
Viele Automaten nehmen Münzen und Karte, manche verlangen die Eingabe des Kennzeichens. Wenn das Ticket nicht mehr „physisch“ im Auto liegt, gilt trotzdem die bezahlte Zeit, weil sie elektronisch hinterlegt ist. Prüfen Sie also am Automaten, was genau verlangt wird, dann sind Sie auf der sicheren Seite.
Wenn Sie länger bleiben möchten, vermeiden Sie das ständige Nachjustieren. Planen Sie lieber direkt eine Lösung, die zu Ihrem Programm passt. Dazu zählen etwa das Buchen eines Langzeitstellplatz außerhalb oder ein Parkhaus. Das ist meist weniger hektisch, als alle zwei Stunden die Uhr im Blick zu haben.
Ein Parkhaus in Palma de Mallorca lohnt sich vor allem, wenn Sie mehrere Stunden bleiben, mit Gepäck unterwegs sind oder die Suche nach einem Parkplatz abkürzen möchten. Viele Parkhäuser liegen rund um den Innenstadtring, sodass Sie die City bequem zu Fuß erreichen, ohne durch enge Straßen navigieren zu müssen. Achten Sie bei großen Fahrzeugen auf Höhenbegrenzungen, das ist eine der häufigsten Stolperfallen.
Für Ihren Tagesplan kann eine einfache Mischung funktionieren. Parkhaus für den Palma-Tag, außerhalb der Innenstadt eher weiße Bereiche oder ausgewiesene Parkflächen. So bleiben Sie flexibel, ohne ständig die Regeln „mitzulesen“.
Bei Parkverstößen reicht die Spanne je nach Ort und Situation von „ärgerlich“ bis „richtig teuer“. Häufig bewegen sich Strafen im zweistelligen Bereich, bei klaren Verboten oder Abschleppen kann es deutlich mehr werden. Genau deshalb lohnt es sich, gelbe Markierungen, Einfahrten, Haltestellen und Engstellen konsequent zu meiden.
Mit Mietwagen kommt ein Zusatzpunkt dazu. Wenn die Behörde den Fahrzeughalter ermittelt, läuft das über den lokalen Mietwagenpartner, und es können Bearbeitungsgebühren entstehen. Darum ist „zeitnah klären“ meist die nervenschonendste Option.
Wenn ein Strafzettel am Auto steckt, gilt: ruhig bleiben, Daten prüfen und die Fristen beachten. Oft gibt es bei schneller Zahlung eine Ermäßigung, das ist in Spanien ein gängiges Prinzip. Zahlen Sie ausschließlich über offizielle Wege, die auf dem Bescheid oder auf den städtischen Informationsseiten genannt sind, und bewahren Sie den Nachweis auf.
Kostenlose Parkplätze gibt es nur selten direkt am Hotspot. Das merken Sie nicht nur in Palma, sondern auch in Orten wie Sóller oder Port d’Andratx, wenn am Vormittag alle Richtung Wasser strömen. Zwei, drei Straßen hinter der Promenade ist es oft deutlich entspannter. In Palma selbst gibt es Flächen mit freien Stellplätzen eher am Rand. Von dort aus ist die Nutzung von öffentlichen Bussen oder ein kurzer Spaziergang oft der entspanntere Weg in das Zentrum. Park-and-Ride-Angebote können ebenfalls helfen, wenn Sie den Innenstadtverkehr umgehen möchten.
In kleineren Orten funktioniert es oft besser, wenn Sie den Schildern Richtung „Aparcamiento“ folgen und ein paar Straßen von der Promenade weg Ihr Fahrzeug abstellen. Achten Sie außerdem auf Wochenmärkte oder Feste. Manche Plätze sind dann zeitweise gesperrt, auch wenn sie sonst harmlos wirken. Und am Strand gilt: Früh ankommen ist nicht nur ruhiger, sondern erhöht auch die Chance auf einen legalen Platz ohne kreative Parkmanöver.
Überzeugt?
Blaue Markierungen stehen in der Regel für kostenpflichtige Stellplätze mit Zeitlimit. Sie brauchen ein Ticket vom Automaten und sollten die Maximaldauer am Schild prüfen.
Meist ist die Zufahrt stark eingeschränkt oder verboten. In einigen Bereichen erfassen Kameras das Kennzeichen, und daraus kann ein Bußgeld entstehen.
Oft ja, aber ein Zusatzschild kann Zeiten oder Einschränkungen festlegen. Darum lohnt der Blick auf die Beschilderung, bevor Sie Ihr Fahrzeug abstellen.
Grün ist häufig für Anwohner reserviert. Manchmal ist Abstellen für Gäste erlaubt, dann aber oft nur kurz oder zu höheren Gebühren.
Sie wählen Parkzeit und zahlen am Automaten, danach legen Sie das Ticket, falls es ausgedruckt wird, sichtbar ins Auto. Prüfen Sie unbedingt Maximaldauer und Gültigkeitszeiten, weil diese je nach Ort variieren.