Nackt am Steuer, Gurtpflicht für Hunde und Reifenklo: Die kuriosesten Autofahrer-Gesetze in Europa

Andere Länder, andere Autofahrer-Gesetze: Damit die Urlaubslaune nicht mit saftigen Bußgeldern getrübt wird, sollten sich Autofahrer rechtzeitig vor der Reise über die Verkehrsregeln auf fremden Straßen informieren. Manche Paragrafen klingen zwar völlig absurd. Aber wie heißt es so schön: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, hat der Mietwagen-Experte Sunny Cars die zehn verrücktesten Vorschriften für einen bußgeldfreien Urlaub in Europa zusammengestellt.

Deutschland: Nackte Tatsachen     
Deutsche dürfen nackt hinterm Steuer sitzen, denn laut Gesetz gilt das Auto als privater Bereich. Aber Achtung: Wenn sich andere Autofahrer dadurch belästigt fühlen und Anzeige erstatten, drohen Bußgelder. Meistens wird jedoch nur eine Verwarnung ausgesprochen. Auf keinen Fall dürfen Nacktfahrer das Auto im Adamskostüm verlassen. Denn begeben sie sich in einen öffentlichen Raum, wird ein Bußgeld zwischen fünf und 1.000 Euro fällig.

Italien: Anschnallpflicht für Hunde               
Die Autotür geht auf und wer sitzt als Erstes drin: der Hund. Bei unserem südlichen Nachbarn darf Bello allerdings nicht einfach auf dem Vordersitz bei Frauchen auf dem Arm Platz nehmen oder es sich auf der Rückbank gemütlich machen. Hunde in Fahrzeugen müssen in Italien grundsätzlich angeschnallt werden. Sonst kann es zu einer Geldstrafe oder sogar einer Anzeige kommen – jedoch nur, wenn das Tier im Fahrzeuginnenraum befördert wird. Hat der Hund eine Box im Kofferraum, muss diese richtig befestigt werden.

Schweiz: Knöllchen, wenn die Autotür zuknallt       
Die Schweizer mögen es ruhig – vor allem nachts. Deshalb ist das laute Zuschlagen der Autotür, der Motorhaube und des Kofferdeckels von 22 Uhr bis 7 Uhr gesetzlich verboten. Mehr noch: Im Gesetzestext heißt es: Auch das Aufheulen des Motors im Leerlauf, beim Fahren in niedrigen Gängen, unnötiges Herumfahren in Ortschaften oder Störungen durch Radioapparate und andere Tonwiedergabegeräte, die im Fahrzeug mitgeführt werden oder eingebaut sind, werden bestraft.

Österreich: Tempokontrolle per Augenmaß             
In der Alpenrepublik wird nicht nur geblitzt, sondern auch geschätzt. Bei optischer Verfolgung eines Rasers über eine Strecke von mindestens 100 Metern erkennt das geschulte Amtsauge den Temposünder auch ohne technische Hilfsmittel. So dürfen Überschreitungen der zulässigen Geschwindigkeit von bis zu 30 Kilometern pro Stunde geahndet werden. Deshalb nicht nur auf Radarfallen am Straßenrand achten, sondern dort wo es eine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt: Runter vom Gas.

Russland: Strafbarer Verschmutzungsgrad                
Wann ist ein Auto schmutzig? In Russland entscheidet das die Verkehrspolizei nach persönlichem Sauberkeits-Ermessen. Wenn das Fahrzeug den augenscheinlich strafbaren Schmutzgrad erreicht hat, rollt der Rubel in Form einer Geldstrafe, angeblich von bis zu 200 Euro. Da unklar ist, wie der russische Staat „schmutzig“ definiert, sollten Autobesitzer öfter mal durch die Waschanlage fahren und Mietwagen-Kunden bei der Übernahme auf ein blitzblank geputztes Auto bestehen.

England: Urinieren nur am Hinterreifen      
Die spinnen, die Briten! In England dürfen Männer zwar in aller Öffentlichkeit urinieren, aber das will gelernt sein. Ihre Blase erleichtern dürfen männliche Autofahrer nur am Hinterreifen des eigenen Autos. Außerdem muss während des gesamten Vorgangs die rechte Hand auf dem Fahrzeug liegen, sonst ist es verboten.

Schweden: Wer zu lange parkt, wird abgeschleppt
Wer sein Auto in Schweden länger als fünf Tage an derselben Stelle parkt, muss damit rechnen, dass es am sechsten Tag dort nicht mehr steht. Auf öffentlichen Straßen und Plätzen wird am fünften Tag das Auto abgeschleppt.

Slowenien: Geld oder Knast                           
Strafzettel können für Ausländer in Slowenien richtig teuer werden. Bei der Eintreibung von Bußgeldern ist die Polizei rigoros. Wer nicht sofort bezahlt, dem werden die Ausweisdokumente beschlagnahmt. Schlimmstenfalls nehmen die Ordnungshüter den Fahrer in Gewahrsam. Außerdem gilt in Slowenien bei gelber Ampel Bremsen, statt Gas geben. Sonst droht eine saftige Geldbuße.

Kroatien: Ersatz-Glühbirnen-Pflicht               
Autofahrer, denen in Kroatien auf weiter Flur das Benzin ausgeht, haben schlechte Karten. Aus Sicherheitsgründen ist es gesetzlich nicht erlaubt, volle Benzinkanister im Kofferraum mitzunehmen. Andererseits sind aber für Autos ohne Xenon-, LED- oder Neonleuchten, Ersatz-Glühbirnen für die Scheinwerfer Pflicht. Ob sie auch jeder einbauen kann, ist eine andere Frage.

Dänemark: Gas geben am Zebrastreifen     
Bloß nicht bremsen, wenn ein Fußgänger am Zebrastreifen steht. In Dänemark haben Autos Vorfahrt. Passanten müssen am Zebrastreifen warten, bis sie die Straße gefahrlos überqueren können. Autofahrern, die trotzdem anhalten, kann die Höflichkeit jedoch teuer zu stehen kommen. Verursacht er dadurch einen Auffahrunfall, kann es sein, dass er für den Schaden aufkommen muss.

Über Sunny Cars:
Sunny Cars wurde vor über 25 Jahren in München gegründet und arbeitet heute mit lokalen Fahrzeugflottenanbietern an mehr als 8.000 Mietstationen in über 120 Destinationen zusammen, die seinem hohen Qualitäts- und Servicestandard entsprechen. Mietautos von Sunny Cars stehen für ungetrübte Urlaubsstimmung ohne Preisaufschläge: Die wichtigsten Leistungen sind im Preis für den Sunny Cars-Mietwagen enthalten und sorgen für ein sorgloses Fahrvergnügen. Sämtliche Angebote sind über das Reisebüro, unter der Internet-Adresse https://www.sunnycars.de oder telefonisch unter der Rufnummer 089 - 82 99 33 99 buchbar.

 

Über Sunny Cars

Sunny Cars wurde 1991 in München gegründet. Das Unternehmen arbeitet mit lokal und international tätigen Fahrzeugflottenanbietern an mehr als 8.000 Mietstationen in über 120 touristischen Zielgebieten zusammen, die nach hohen Qualitäts- und Serviceanforderungen ausgewählt werden und für das Qualitätsversprechen von Sunny Cars an seine Kunden stehen. Mit 833.000 getätigten Buchungen im vergangenen Geschäftsjahr gehört Sunny Cars zu den führenden Mietwagenunternehmen in Europa und beschäftigt rund 170 Mitarbeiter in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie in Belgien, den Niederlanden und in Frankreich. Mietautos von Sunny Cars stehen für ein Rundum-Sorglos-Erlebnis ohne versteckte Kosten: Alle wichtigen Leistungen sind im Preis für den Sunny Cars-Mietwagen enthalten und sorgen für ein entspanntes Fahrvergnügen.

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Mareen Lipkow

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