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Türkei

Praktische Tipps von A-Z

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Tee in der Türkei

Bezahlen Türkei: Trinkgeld und Bakschisch

Die Rechnung im Restaurant/Café verlangt man mit hesap lütfen. Unter Türken ist es nicht üblich, dass eine Tischgesellschaft getrennt bezahlt, auch wenn sich diese europäische Eigenart in Touristenorten mittlerweile etabliert hat; der Türke nennt diese Form des Bezahlens etwas abfällig alman üsüllü („nach deutschem Brauch“). Deshalb ist es besser, wenn einer zunächst die Gesamtrechnung übernimmt, aufteilen kann man sie sich auch danach.

Ein kleines Türkei wird in der Türkei (Bakschisch, bahşiş) für Dienstleistungen wie Koffertragen, Bedienung, Führungen etc. erwartet (nicht mehr als 10% des festgelegten Preises); Taxifahrer rechnen mit der Aufrundung des Taxameterbetrags. Zu Bakschisch zählt auch die kleine Spende für Bettler oder Notleidende, die im Islam einen hohen Stellenwert hat. Davon zu unterscheiden ist das Betteln von Kindern; hier ist es nicht sinnvoll, etwas zu geben, denn bei Erfolg wird der Tourist bald nur noch als eine einfache Geldquelle angesehen und die Kinder vernachlässigen (nicht selten mit Zustimmung der Eltern) ihre Schulausbildung, da sie ja jetzt schon „genug verdienen“. Ist aber das süße Kinderleben vorbei und fließen die „Einnahmen“ spärlicher, erweist sich die „Kinderbettlerkarriere“ als Bumerang, denn die so vertane Zeit lässt sich nun nicht mehr aufholen, und der Heranwachsende steht vor düsteren Perspektiven. Wer – verständlicherweise – vor den sich hinstreckenden Kinderhändchen kapituliert, sollte wenigstens darauf achten, dem Kind etwas abzukaufen – und seien es nur Taschentücher – oder aber einen geleisteten Dienst (beispielsweise Botengang) zu honorieren.

Feiertage Türkei

Offizielle Feiertage der Türkei: 1.1. Neujahrstag, 23.4. Tag der Unabhängigkeit und Kinder, 19.5. Atatürk-Gedenktag und Tag der Jugend und des Sports, 30.8. Tag des Sieges (über die Griechen am Sakarya 1922), 29.10. Tag der Gründung der Republik.

Religiöse Feiertage der Türkei: das şeker Bayramı (Zuckerfest) wird am Schluss des Fastenmonats Ramazan gefeiert und dauert drei Tage; sein Name weist darauf hin, dass in diesen Tagen Kinder von Haus zu Haus gehen und Süßigkeiten geschenkt bekommen, während die Erwachsenen einander besuchen, um das Ende des Fastenmonats zu feiern.

Das Kurban Bayramı (Opferfest) erinnert an die verhinderte Opferung Isaaks, Sohn Abrahams. Bei der viertägigen Feier, die als höchstes Fest des Islams gilt, werden Schafe und andere Tiere geschlachtet und zu jeweils ein Drittel das Fleisch an Freunde und Arme verteilt; das letzte Drittel verbleibt in der Familie der Spender.

Diese beiden Feiertage der Türkei wie auch die Daten des Monats Ramazan verändern sich jährlich, da sie nach dem islamischen Mondkalender berechnet werden, der ca. 11 Tage kürzer ist als der christlich-gregorianische. Außerdem gibt es noch diverse lokale Feiertage, z. B. der 9.9., der Befreiungstag Izmirs.

Cappadocia Türkei

Fotografieren

In den Touristenorten sind die gängigen Markenfilme ohne Schwierigkeiten erhältlich; (Verfallsdatum prüfen!). Das Fotografieren von Personen sollte – vor allem auf dem Land oder in ärmeren Vierteln – stets mit dem Einverständnis des Fotografierten erfolgen; besonders Frauen lassen sich (von Männern) nicht gern zum Bildmotiv machen. Die Bereitschaft, sich ablichten zu lassen, ist oft mit der Erwartung an ein kleines Geldgeschenk verbunden, was sich in manchen Gebieten zu einer nicht unbedingt förderungswürdigen Form des Bettelns entwickelt hat. Beim Besuch einer Moschee sollte man das Fotografieren der Betenden auf jeden Fall unterlassen. Das Ablichten militärischer Einrichtungen ist verboten.

Türkei Frauen: Sicherheit

Auch wenn die türkischen Urlaubszentren teilweise kaum den Eindruck vermitteln, sollten sich allein reisende Frauen in der Türkei bewusst sein, dass sie sich in einem islamischen Land aufhalten und deshalb unterwegs auch Neugier wecken. Dies gilt in besonderem Maße für ländliche und alle östlichen Landesteile! Der Islam weist Frauen wie Männern gewisse Räume zu: vereinfacht ausgedrückt ist der „Außenbereich“ (z. B. Teehaus) Männerdomäne, der „Innenbereich“ (Haushalt, Familie) Frauensache. Die Rolle der türkischen Frau ist aber – auch dank Atatürks Reformen – keineswegs so untergeben, wie oft im Westen vermutet wird. Das Bild der „westlichen Frau“ ist dagegen von Filmen, Zeitungen, Berichten von heimkehrenden Gastarbeitern sowie dem Auftreten von Touristinnen an der Küste geprägt. Die vorherrschende Meinung über allein reisende Mitteleuropäerinnen ist, dass sie v. a. auf Männerabenteuer aus sind. Da dieses Vorurteil an der Küste anscheinend immer wieder bestätigt wird, haben es Frauen in der Türkei, die in Ruhe gelassen werden wollen, oft schwer.

Hierzu einige Verhaltenstipps für Türkei-Urlauberinnen: Für jede Frau, ob modern gekleidet oder traditionell mit Schleier, ist es in der Türkei eine Frage der Ehre, Männern distanziert zu begegnen, um keine zweideutigen Situationen zu provozieren; hierzu gehört auch angepasste Kleidung (siehe auch unter diesem Stichwort). Vermeiden Sie intensiven Blickkontakt und das Anlächeln von türkischen Männern, schauen Sie sozusagen „durch sie hindurch“. Bei Kontakt zu offiziellen Personen wie Busfahrern, Fahrkartenverkäufern, Beamten etc. ist es ratsam, sich nicht in persönliche Gespräche verwickeln zu lassen (so freundlich auch der Gegenüber erscheinen mag), sondern in sachlicher Höflichkeit und selbstbewusst sein Anliegen vorzubringen.

Ein wichtiger Aspekt ist auch die Wahrung der körperlichen Distanz zu Männern. Dies gilt auch im Bus, selbst wenn alle Reisenden die Sitzordnung ändern müssen. Ein solches Verhalten macht allen klar, dass man sich der Ehre bewusst ist. Lassen Sie sich auf keinen Fall von Männern anfassen, auch nicht, wenn die Geste nur freundschaftlicher Natur sein soll (joviales In-den-Arm-Nehmen, Arm-um-die-Schulter-Legen etc.), denn oftmals handelt es sich um eine „Testannäherung“. Je nach Situation muss man entscheiden, ob ein sanftes Sich-Entziehen oder ein lautes Schimpfen die richtige Reaktion darauf darstellt. Wer z. B. im Gedränge des Basars einen solchen Versuch bemerkt, sollte laut werden und den „Angreifer“ bloßstellen; Schweigen wird als Einverständnis aufgefasst.

Insbesondere die umstehenden Türkinnen werden sich in solchen Fällen mit Ihnen solidarisieren. Überhaupt können sich allein reisende Frauen, die sich gegenüber den kulturellen Gepflogenheiten aufgeschlossen zeigen, um Hilfe an Türkinnen wenden und meist sicher sein, dass diese auch gewährt wird. In allen Bereichen des öffentlichen Lebens gibt es auch Schutzräume, die Familien und Frauen vorbehalten sind (aile = „Familie”): so gibt es z. B. einen aile çay bahcesi („Familienteegarten“), im Restaurant einen aile salonu („Familienraum“) oder auch eine aile pansiyonu („Familienpension“). Hier dürfen allein reisende Männer sich nicht aufhalten, und man kann sicher sein, dass alle auf die Einhaltung dieser Vorschrift achten werden. Bei der Beherzigung gewisser Verhaltensregeln wird auch eine alleine reisende Frau aus dem abendländischen Kulturkreis relativ sicher in der Türkei unterwegs sein und die Begegnung mit der islamischen Kultur als Gewinn erachten.

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Feiertage in der Türkei

Türkei Geld

Die Türkische Lira (TRY) gibt es in Banknoten zu 200, 100, 50, 20, 10 und 5 Lira und Münzen im Wert von 1 TRY, 50 Kuruş, 25 Kuruş, 10 Kuruş sowie 5 Kuruş (100 Kuruş = 1 TRY). Der Wechselkurs ist in der Türkei günstiger als in Europa. Die vormalige Neue Türkische Lira (YTL) kann seit 2010 nicht mehr als Zahlungsmittel genutzt werden. Der Euro ist in vielen Hotels und gehobeneren Geschäften ein gängiges Zahlungsmittel. An den weit verbreiteten Bankautomaten lassen sich mit EC- (Maestro) oder Kreditkarte (Master, Diner‘s, Visa etc.) Türkische Lire abheben (Geheimnummer/PIN nur verdeckt eingeben).

Gesundheit und Hygiene

Nach dem deutsch-türkischen Abkommen über soziale Sicherheit haben Versicherte deutscher Krankenkassen bei Vorlage eines „Anspruchsausweises“ Anspruch auf ambulante bzw. stationäre Leistungen in der Türkei (nähere Auskünfte gibt die jeweilige Krankenkasse). Freischaffende Ärzte erheben für ihre Leistungen ein Honorar, so dass sich der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung empfiehlt. Damit ist man bei der Wahl des Arztes frei, muss aber zunächst Vorkasse leisten und nach der Rückkehr die Quittungen der Versicherung zur Erstattung vorlegen (gilt auch für Medikamente).

In türkischen Apotheken (eczane) sind Medikamente relativ billig und selbst Antibiotika werden hier meist frei verkauft. Wasser in Flaschen gibt es an jeder Ecke zu kaufen und sollte sicherheitshalber nicht aus dem Hahn getrunken werden, da Leitungswasser oft stark gechlort ist. Übertriebene hygienische Vorsicht braucht man in Istanbul sonst nicht walten lassen. Bei den traditionellen türkischen Hock-Toiletten erfolgt die Reinigung statt mit Papier mit Wasser und der (linken) Hand. In den Hotels und Gastronomiebetrieben sind längst auch „europäische“ Toiletten verbreitet. Die richtige Tür für die Herren trägt die Bezeichnungen Bay oder Erkek, die für Damen Bayan oder Kadın.

Teppiche in der Türkei

Türkei Kleidung

In den Urlaubszentren wird der mitteleuropäische Tourist sich kaum bewusst, dass er sich in einem islamischen Land befindet. Kurze Hosen, Bikini am Strand, Miniröcke sind dort Gang und Gäbe (Oben-ohne am Strand gilt aber als Provokation). Wenige Kilometer landeinwärts sieht die Welt aber anders aus; hier fallen Männer in kurzen Hosen und Frauen in allzu knappen Textilien sofort auf. Deshalb empfiehlt es sich bei Ausflügen ins Landesinnere auf an die Türkei angepasste Kleidung zu achten: Männer sollten lange Hosen tragen, Frauen auf freizügige Kleidung verzichten; dazu gehört auch, dass T-Shirts oder Blusen nicht schulterfrei sind und darunter stets ein BH getragen wird. Beim Besuch einer Moschee gelten diese Regeln auch für die Touristenorte; Frauen müssen bei dieser Gelegenheit ein Kopftuch tragen, Schultern und Oberarme bedeckt sein.

Notruf

Feuerwehr - 110

Erste Hilfe / Unfallrettung - 112

Verkehrspolizei - 154

Polizei - 155

Touristenpolizei:

Istanbul: Yerebatan Cad. 6, Sultanahmet, Tel. 212-5285369

Ankara: Tel. 312-3840606

Antalya: Tel. 242-2431061

Izmir: Tel. 232-4459376

Türkei telefonieren / Post Türkei

Die Post in der Türkei hat mit PTT bezeichnete Postämter (postane). Diese sind Mo-Fr 9-19 Uhr geöffnet, teilweise von einer Mittagspause unterbrochen. In den Touristenorten stehen Teilbereiche (Briefmarken, Telefonieren) bisweilen auch Sa/So zur Verfügung. Außerdem werden auf den Hauptpostämtern der Urlaubsorte Bargeld-/Scheckwechsel und Telefaxservice angeboten. Telefonkarten (telefon kartı) gibt es zu 30, 60 und 100 Einheiten. Am billigsten sind sie bei den Postämtern, etwas teurer an Kiosken oder in Lebensmittelgeschäften. Man kann auch an der Post in der Türkei in Kabinen telefonieren oder in Urlaubsorten teurer bei privaten Telefonanbietern (kontörlü telefon) und aus dem Hotel.

Die Vorwahl in die Türkei ist 0090. Aus der Türkei erreicht man Deutschland unter der Vorwahl 0049, die Schweiz unter 0041 und Österreich unter 0043. Die Telefonvermittlung (Auslandsgespräche) hat landesweit die Nummer 115, die Auskunft 118.

Side Türkei

Sicherheitshinweise

Der Reiseführer Türkei empfiehlt Reisenden, die den Osten und Südosten der Türkei (insbesondere abgelegene, touristisch kaum erschlossene Gebiete) besuchen wollen, sich vorab unbedingt über die aktuelle politische Situation zu erkundigen. Obwohl sich diese generell beruhigt hat, kann es immer noch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der kurdischen Arbeiterpartei (PKK bzw. KONGRA-GEL) und dem türkischen Militär kommen; beide Seiten gehen bei bewaffneten Konflikten mit äußerster Härte vor. Man sollte daher bei politischen Diskussionen sehr zurückhaltend sein empfiehlt der Reiseführer Türkei, sich politisch neutral verhalten (d. h. sich nicht abfällig über den türkischen Staat äußern), in Krisensituationen die betroffenen Gebiete ganz meiden. Empfehlungen hierzu erteilen die Polizei, Militärposten, die Informationsämter in den Provinzstädten sowie das Ministerium für Tourismus (www. turizm.gov.tr). Auskünfte erteilt zudem das Auswärtige Amt in Berlin (Tel. 01888/1744444, www.auswaertiges-amt.de).

In den Provinzen Konya, Burdur, Isparta, Afyon und Kütahya wird seit Jahrhunderten Mohn angebaut. Ende Juni, wenn die gelben und violetten Kapseln zu trocknen beginnen, ist in dieser Region zwar die schönste Zeit, man darf jedoch Mohnkapseln weder pflücken noch einem Bauern abkaufen. Drogendelikte werden in der Türkei besonders hart bestraft!

Strom Türkei

Die Netzspannung beträgt 220 V und die in den modernen Hotels benutzten Stecker entsprechen den westlichen Standards. In älteren Häusern und billigen Hotels trifft man aber noch häufig auf Schuko-Stecker, für die die Mitnahme eines Adapters erforderlich ist.

Zeit Türkei

In der Türkei gilt die Osteuropäische Zeit (OEZ), d. h. gegenüber der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) besteht ganzjährig ein Unterschied von + 1 Stunde.

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