Urlaub in Südafrika

Reisetipps

Südafrika

Reisen in Südafrika

Wer nach Südafrika reist liegt selten nur am Strand. Eine Südafrika Rundreise – am besten mit dem Leihwagen - bietet sich an, um alle Sehenswürdigkeiten Südafrikas kennen zu lernen.
Südafrika unterwegs

Bus Südafrika:

Wichtigstes Verkehrsmittel im Inter-City-Verkehr sind Busse, die – meist täglich oder mehrmals in der Woche – die wichtigsten Städte des Landes miteinander verbinden. Sie sind meist klimatisiert, mit Liegesitzen ausgestattet und schneller und bequemer als die Eisenbahn.

Detaillierte Informationen über den Busverkehr sind jeweils bei den einzelnen Provinzen zu finden. Das größte Streckennetz bedienen Translux Express: Tel. 011/774 3333, www. translux.co.za. Greyhound Cityliner: Tel. 011/276 8500, www.greyhound. co.za. Intercape Mainliner: www.intercape.co.za. Buchungen können (bis 3 Monate im Voraus) bei den Vertretungen in allen Großstädten Südafrikas sowie bei Reisebüros, in Südafrika außerdem bei Computicket vorgenommen werden.

Ein Problem gibt es bei manchen Haltestellen (Departure Points) der Inter-City-Busse, die an einer Nationalstraße oder Umgehungsstraße an einer (meist großen) Tankstelle oder Garage (meist mit Schnellimbiss) liegen. Es ist unter Umständen problematisch, eine Fahrgelegenheit in die Stadt zu finden. Taxis gibt es außerhalb der Städte kaum, und ein Fußmarsch mit Gepäck zum Stadtzentrum ist unerfreulich. Zum Glück trifft man in Südafrika oft hilfreiche Mitmenschen! Rucksackreisende bevorzugen den preiswerten Baz Bus, der täglich zwischen Johannesburg und Kapstadt (über Durban) verkehrt (8 Rosedene Rd., Seapoint 8005, Tel. 021/439 2323, Fax 439 2343, www.bazbus.com). Man kauft sich ein Ticket für die Gesamtstrecke, die man im Laufe des Urlaubs absolvieren will (z. B. Kapstadt – Durban oder Kapstadt – Port Elizabeth). Dann darf man auf der gebuchten Strecke die Fahrt so häufig und so lange unterbrechen, wie man möchte. In der Hochsaison sollte man telefonisch einen Platz im gewünschten Bus reservieren. Der Bus hält an vielen interessanten Orten, häufig direkt an Jugendherbergen, und berührt Richtung Süden die Drakensberge, Richtung Norden Zululand und Swaziland.

Eisenbahn Südafrika:

Das Schienennetz Südafrikas (21 245 km) ist zum größten Teil elektrifiziert. Die Bahn dient vor allem dem Transport von Massengütern und Containern – selten für eine Südafrika Rundreise. Neben dem Personennahverkehr im Umkreis einiger Großstädte gibt es nur wenige Fernzüge, die z. B. von Pretoria/Johannesburg nach Kimberley/Kapstadt, Durban, Port Elizabeth, Bloemfontein, Polokwane/Musina, Nelspruit/Komatipoort sowie von Kapstadt nach Durban und nach Port Elizabeth verkehren. Plätze für die 1. und 2. Wagenklasse müssen 24 Stunden vor Reiseantritt gebucht werden.

Die Fahrpreise der 1. Klasse entsprechen etwa denen der Intercity-Busse, die 2. Klasse ist erheblich preiswerter, die 3. Klasse nicht zu empfehlen. Auf jeden Fall braucht man für die Bahnfahrt viel Zeit! (Zentrale Auskunft und Reservierung von Shosholoza Meyl, Tel. 086 000 8888, www.spoornet. co.za). Abgeraten wird aus Sicherheitsgründen vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und z. T. in Kapstadt (allenfalls 1. Klasse, nur zu den Hauptverkehrszeiten). Einer der berühmtesten Luxuszüge der Welt, der legendäre, 1972 in Dienst gestellte und 1997 komplett renovierte Blue Train, benötigt für die ca. 1600 km lange Strecke Pretoria-Kapstadt bzw. umgekehrt ca. 23 Stunden. Der Zug fährt am frühen Morgen in Pretoria ab. Ein Aufenthalt ermöglicht den Besuch von Kimberley mit dem „Big Hole“, am nächsten Tag um die Mittagszeit Ankunft in Kapstadt. In der anderen Richtung wird nach der frühen Abfahrt in Kapstadt ein Halt eingelegt für den Besuch des privaten Wildparks Aquila, der hinter den Hexrievierbergen in der Karoo liegt. Der Park ist bekannt für seine Gepardenzucht. Reservierung: Private Bag X 637, Pretoria 0001, Tel. 012/334 8459, www.bluetrain.co.za. (Informationen auch bei SA Tourism).

Konkurrenz bekam der Blue Train 1989 durch den Nostalgie-Luxuszug Rovos Rail, der streckenweise von einer Dampflokomotive gezogen wird. Er verkehrt ebenfalls zwischen Pretoria und Kapstadt. Eine Fahrt von Pretoria nach Durban (drei Tage) bietet Möglichkeiten zur Wildbeobachtung im Krüger-Park, in Swaziland und in Hluhluwe. Drei Tage dauert auch die Fahrt von Pretoria zu den Victoriafällen mit dem Besuch des Hwange Nationalparks. Sonderfahrten sind Kapstadt – Dar-Es-Salam, Namibia, Golf Safari und Kapstadt – Kairo, www.rovos. co.za, Tel. 012/315 8242. Mit solchem Luxus kann sich der Shongololo Express nicht messen. Er bietet als rollendes Hotel eine preisgünstige Möglichkeit, in 16 Tagen auf der Fahrt zwischen Johannesburg und Kapstadt (oder umgekehrt) viel vom Land zu sehen. Der Zug mit normalen Schlafwagen (1. Klasse) der südafrikanischen Eisenbahn fährt nachts. Morgens stehen Busse zu Ausflugsfahrten bereit, deren Ziel täglich aus mehreren Vorschlägen ausgewählt werden kann. Frühstück und Abendessen werden im Zug eingenommen und sind im Preis inbegriffen. Man kann auch einzelne Abschnitte der Reise buchen. (www.shongololo.com)

Mieten Sie einen Leihwagen in Südafrika

Leihwagen Südafrika:

Die das ganze Land durchziehenden und außerhalb der Großstädte meist verkehrsarmen Straßen, von denen landesweit etwa ein Drittel (60 000 km) befestigt sind, machen das unabhängige Reisen mit dem Leihwagen Südafrika generell zum Vergnügen.

Leihwagen Südafrika können zu meist günstigen Tarifen schon vor Antritt der Reise über Reisebüros oder die internationalen Verleihfirmen gebucht werden. Besonders preisgünstig sind Angebote, die einen Leihwagen mit dem Flug und/oder Unterkünften koppeln. Einen Leihwagen Südafrika erhalten Sie an den großen Flughäfen und an vielen anderen Orten – am besten buchen Sie schon von Zuhause bequem über das Internet. So kann Ihre Rundreise Südafrika gleich nach der Ankunft beginnen. Da die meisten wichtigen Straßen eine Teerdecke haben, ist ein normaler Pkw völlig ausreichend. Lediglich in schwer zugänglichen Gebieten wie z. B. im Maputaland – vor allem bei Regenwetter – oder im Richtersveld ist ein Geländewagen nötig. In der heißen Jahreszeit ist bei großen Entfernungen ein Wagen mit Klimaanlage wohltuend! Voraussetzung für das Mieten ist ein internationaler Führerschein, der nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gültig ist, sowie eine Kreditkarte. Entscheiden Sie sich bei der Buchung am besten für ein Alles-inklusive-Paket – hier sind alle wichtigen Versicherungen und unbegrenzte Kilometer schon enthalten. Notfallnummer (National Emergency Number) ist 082/16 111. Wer Mitglied eines Automobilclubs (ADAC, AvD, ÖAMTC, TCS etc.) ist, kann gegen Vorlage seines Ausweises den Service der Automobile Association of South Africa (AA) in Anspruch nehmen, die in jedem Telefonbuch als erster Eintrag steht (www.aa.co.za). Die Zentrale hat ihren Sitz im Kyalami International Grand Prix Complex. Der Service umfasst Pannenhilfe (Breakdown Service, Tel.-Notruf 0800-01-01-01), Abschleppdienst (Tow Service), kostenlose Karten und Informationsmaterial.

Verkehrsregeln Südafrika:

In Südafrika herrscht Linksverkehr, der anfangs erhöhte Konzentration erfordert, sei es beim Schalten (links), Ein-/Abbiegen oder beim Sichten von Verkehrs- und Hinweisschildern. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt auf Schnellstraßen 120 km/h, auf Landstraßen 80-100 km/h und in Ortschaften 40-60 km/h. Bei manchen Landstraßen ist, durch entsprechende Schilder angezeigt, ein höheres Tempo erlaubt. Das Anlegen von Sicherheitsgurten ist Pflicht, die Promillegrenze (strenge Kontrollen!) liegt bei 0,5. Denken Sie vor großen Strecken durch dünn besiedeltes Gebiet rechtzeitig ans Tanken (auch die Tankstellen sind dann dünn gestreut!). Tankstellen akzeptieren nicht immer Kreditkarten, man muss genug Bargeld dabeihaben! Auch für einen ausreichenden Vorrat an Getränken – vor allem bei großer Hitze – sollte man sorgen. Die Unfallrate in Südafrika ist vergleichsweise hoch, es empfiehlt sich also, vorsichtig zu fahren und im Zweifelsfall anderen die Vorfahrt zu lassen! Besonders aufmerksam und verhalten fahren sollte man in ländlichen, verkehrsarmen Gebieten, hier laufen Kinder oder auch Tiere manchmal unachtsam über die Straße. Auch Hinweise auf Wildwechsel sollte man ernst nehmen.

Flugzeug Südafrika

Flugzeuge sind für den Binnenverkehr in Südafrika fast unentbehrlich, wenn man nicht über sehr viel Zeit verfügt. Denn das Land hat beachtliche Dimensionen: Von Kapstadt bis zur Grenze nach Simbabwe sind es auf dem Landweg fast 2000 km. Auch für eine Südafrika Rundreise bieten Sie sich daher an, um nichts zu verpassen. Inlandsflüge können normalerweise kurzfristig gebucht werden. South African Airways (SAA) fliegt – z. T. mehrmals täglich und mit den Tochtergesellschaften SA-Airlink und SA-Express – alle Flughäfen des Landes und der Region an: Bloemfontein, Durban, East London, George, Johannesburg, Kapstadt, Kimberley, Manzini, Maputo, Margate, Maseru, Nelspruit, Phalaborwa, Pietermaritzburg, Polokwane, Port Elizabeth, Nelspruit-KMIA (Krüger Mpumalanga International Airport), Sun City, Mthatha und Upington. Von Johannesburg nach Kapstadt, Durban und Port Elizabeth verkehrt auch British Airways-Comair, 1time Airlines, Kulula.com und Mango; von Johannesburg-Lanseria fliegt Charlan Air nach Richards Bay und Maputo. Es gibt auch Möglichkeiten für Charter-Flüge sowie zum Mieten von Flugzeugen (Infos bei SA Tourism, www.southafrica.net).

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