Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens, ist sicher eines der beliebtesten Urlaubsziele in ganz Spanien. Das altertümliche Stadtzentrum besticht durch seine außergewöhnlich schöne Architektur, eine Sehenswürdigkeit reiht sich hier an die nächste. In anderen Ecken wie ‚rund um den Platz Alameda oder entlang der Marques de Paradas spiegeln unzählige Bars, Restaurants und Diskotheken die spanische Lebensfreude wieder und bescheren Einheimischen wie Touristen zu beinahe jeder Tages und Nachtzeit urbane Unterhaltung. Mit dem Mietwagen erreicht man das Stadtzentrum vom nur zehn Kilometer entfernten Flughafen am nördlichen Stadtrand einfach und bequem.
Eines der eindrucksvollsten Monumente Sevillas, der Giraldaturm, ragt mit seinen knapp 80 Metern Höhe weit über die Dächer der Stadt auf. Um die ursprünglich von den Arabern erbauteMoschee wurde rund 300 Jahre später, von 1401–1519, die wunderschöne Kathedrale Maria de la Sede im Renaissance-Stil errichtet. Nach dem Petersdom im Vatikan und der St. Paul’s Cathedral in London ist sie die drittgrößte Kathedrale der Welt. Ebenso sehenswert ist die Plaza de España am Maria Luisa Park. Wie viele andere beeindruckende Gebäude wurde auch dieses halbkreisförmige Gebäude von Architekt Aníbal González anlässlich der Iberoamerikanischen Ausstellung im Jahre 1929 erbaut. Im Kinofilm „Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“ dient die die Plaza de España als Schauplatz des Planeten Naboo. Die Szenen wurden jedoch später digital nachbearbeitet. Wer seinen Mietwagen abstellt und sich auf einem Spaziergang durch die engen Gässchen der Altstadt begibt, wird noch unzählige weitere schöne Plätze und Prachtbauten finden, wie die Plaza de San Francisco oder die Plaza del Duque mit ihrer einladenden Promenade. Viele der palastartigen Häuser wurden im altrömischen Stil erbaut und verfügen über wunderschöne, marmorgetäfelte Innenhöfe. In den übrigen Bauwerken spiegelt sich die orientalische Bauweise mit ihren typischen Flachdächern wieder.
Perfekt ausklingen lässt sich der Tag während der Sommermonate auf den vielen Terrassen am Ufer des Guadalquivir, wenn in Sevilla selbst abends und nachts noch milde Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad herrschen, ausklingen. Für das kulinarische undmusikalische Wohl sorgen außerdem die zahlreichen Bars und Clubs in den Ausgehvierteln der Stadt. Für den ersten Drink des Abends bieten sich die Gegend rund um den Platz Alameda, Santa Cruz sowie zahlreichen Lokalitäten entlang der Straße Argote de Molina an. Danach geht’s lieber ohne Mietwagen weiter auf den Straßen Alfalfa, Marques de Paradas oder Julio Cesar, wo in den Diskotheken bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert wird.